Benjamin von Stuckrad-Barre – Panikherz

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Es ist ein Buch über sein Leben; über seinen frühen Aufstieg in den Olymp der Berühmten und Schönen, aber auch über seinen tiefen Fall in die schreckliche Drogensucht. Mit dem autobiographischen Roman Panikherz erzählt uns Benjamin von Stuckrad-Barre ganz hemmungslos sein Leben nach und verbindet damit seine grosse Liebe zu Udo Lindenbergs Musik und seiner Person selbst.

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Rezension zu Ilija Trojanows „Der Weltensammler“

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Mit Trojanows Roman „Der Weltensammler“ schafft dieser den Leser mit auf eine Reise durch die verschiedensten Kulturen zu nehmen, deren Beschreibungen nicht authentischer hätten sein können. Besonderheit erlangt das Werk ebenfalls, wenn man bedenkt, dass sich Trojanow stark an das Leben des britischen Offiziers und Forschers Richard Francis Burton (1821-1890) orientiert, sodass auch ein gewisser Realitätsgehalt vorliegt. Jedoch liegt die Essenz nicht nur im Inhalt es Buches, sondern auch in der Schreibweise beziehungsweise dem Wechsel der Erzählperspektiven, die der ganzen Handlung diese Glaubwürdigkeit verleihen.

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Joachim Meyerhoff – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

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Eigentlich hat er eine gemütliche Zeit im Zivilschutz in München geplant und meldet sich dort nur aus Neugier für das Vorsprechen an der Otto Falckenberg Schauspielschule an. Dass ausgerechnet er, der statt den vorgeschriebenen drei, nur mit einer Rolle vor der Jury aufkreuzt, es dann auch noch an diese Schule schafft; damit hätte er nicht in seinen wildesten Träumen gerechnet. So führt uns Joachim Meyerhoff mit der zweiten Fortsetzung seiner autobiographischen Romanreihe «Alle Toten fliegen hoch» in zwei aussergewöhnliche Welten: In die Welt seiner besonderen Grosseltern und in die Welt der etwas anderen Schule.

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Ilija Trojanow – Macht und Widerstand

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Mit Macht und Widerstand hat Ilija Trojanow die Geschichte seines Heimatlandes Bulgarien für sich aber auch für die Aussenwelt dieses mittlerweile demokratischen Staates aufgearbeitet. In seinem Lebenswerk, an dem er mehr als zwanzig Jahre lang geschrieben hat, handelt von zwei inzwischen alten Männern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

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Rezension zu „Die Verteidigung des Paradieses“

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„Die Verteidigung des Paradieses“, ist ein Sci-Fi Roman des deutschen Autoren Thomas von Steinäcker, gedruckt vom S. Fischer Verlag. Er wurde auf die Long-List des Deutschen Literaturpreises gesetzt und zeichnet sich somit als sehr erfolgreich aus, obwohl der Roman erst seit kurzem in den Büchereien erhältlich ist.

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Unterleuten – Juli Zeh

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In einem kleinen Dorf in der Nähe von Berlin leben die Bewohner in einer Tauschgesellschaft miteinander. Das Dorf besitzt den Namen Unterleuten und wird geliebt von seinen Bewohnern, doch kann man dies nicht von den Bewohnern untereinander behaupten. Seit dem Vorfall am 3. November 1991 an dem Erik Kessler sein Leben gelassen hat und Kron sein Bein nicht mehr richtig gebrauchen kann, herrscht Streit zwischen Kron und Gombrowski, den beiden ältesten Einwohner im Dorf, nebst dem Bürgermeister Arne Seidel. Als ein Windräderpark geplant wird, wird das Dorf in zwei geteilt. Jeder schaut nur zu seinem Besten und man unterstützt entweder Kron oder Gombrowski. Die Streitereien drohen das Dorf dem Untergang zu weihen.

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Joachim Meyerhoff – Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

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Mit seiner Fortsetzung der autobiographischen Romanreihe «Alle Toten fliegen Hoch» führt uns Joachim Meyerhoff zurück in eine Zeit vor seinem Austausch in Amerika und zwar in seine aussergewöhnliche Kindheit und Jugend, die er als Sohn des Direktors einer Anstalt für geistig und körperlich behinderte Kinder inmitten dieser Einrichtung verbringt.28.10.17, 14_39 Office Lens

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Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke von Joachim Meyerhoff – Rezension

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Der autobiographische Roman „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ ist der dritte Teil der Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“. Der Autor Joachim Meyerhoff, der gleichzeitig der Erzähler ist, berichtet uns darin von seiner Zeit an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München. Als er an die Schauspielschule angenommen wird, beschliesst er von seinem Wohnort in Schleswig-Holstein, in die grossbürgerliche Villa seiner Grosseltern in Nymphenburg einzuziehen. Nach seiner Kindheit auf dem Gelände einer Psychiatrie und dem Austauschjahr in Amerika, von dem er im ersten und im zweiten Teil berichtet,  beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt zwischen zwei Welten, die nicht unterschiedlicher sein können.

Ach, diese Lücke

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Rezension zu Christian Krachts „Faserland“

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Im Buch “Faserland” von Christian Kracht geht es um einen namenlosen Protagonisten, der einmal quer von Norden nach Süden durch Deutschland reist und dies entweder mit dem Zug, mit dem Flugzeug oder per Auto. Auf dieser Reise, die kein eindeutiges Ziel hat, trifft er auf vielerlei Menschen, mit denen er die unterschiedlichsten Geschichten erlebt und bereits erlebt hat.

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Rezension „Nullzeit“ – Juli Zeh

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Mit ihrem Roman „Nullzeit“ landet Juli Zeh 2013 einen Erfolg. Ihr gelingt es einen meisterhaft konstruierten Psychothriller aufzusetzen, dessen Absichten gekonnt darauf abzielen den Leser zu verwirren und seine Gewissheiten verlieren zu lassen. Sie spielt mit den Charakteren, lässt sie wie Marionetten in einem Theaterstück nach ihrem Willen agieren und versucht deren Charakterzüge gekonnt in die Erzählung miteinzubauen. Bereits nach den ersten fünfzig Seiten zog mich Juli Zeh in ihren Bann und forderte mich heraus, an ihrem hellsichtigen Kammerspiel über Liebe, Schuld und Intrige teilzuhaben.

016-JuliZeh-MKuenzli.jpg Juli Zeh; die Autorin von „Nullzeit“

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